Zuerst entscheidet die Einbauart, dann der Verbrauch. Für eine Nische mit Küchenfront brauchst du ein vollintegrierbares Gerät wie den Siemens iQ300 SR63EX25KE (Klasse B) oder den günstigeren Bosch SPV2IKX10E (Klasse F). Ohne passende Front passt der Siemens SR43ES25ME mit Edelstahltür unter die Arbeitsplatte. Frei stehend kommen der Bosch SPS2HKW58E oder der Midea SF 3.45NW PRO infrage. Alle brauchen mindestens 45 cm Breite.
In zehn Sekunden zur Vorauswahl
Vollintegrierbar: Siemens SR63EX25KE (sparsamer, leiser) oder Bosch SPV2IKX10E (einfacher).
Siemens SR43ES25ME mit Edelstahlfront und Besteckschublade.
Freistehend: Bosch SPS2HKW58E (10 Gedecke, auch unterbaufähig) oder Midea SF 3.45NW PRO.
Wichtigster Kaufpunkt: Breite, Höhe und Tiefe der Nische an der engsten Stelle messen. Einbaugeräte brauchen laut Hersteller 45 bis 45,8 cm Breite und 81,5 bis 87,5 cm Höhe. Zum Platz-Check
Fünf Geschirrspüler mit 45 cm Breite
Sortiert nach Einbauart, keine Test-Rangliste.
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Siemens iQ300 SR63EX25KE
vollintegrierbar · 10 Maßgedecke · Klasse B · 51 kWh/100 · 44 dB
Für dich, wenn der Spüler hinter deiner Küchenfront verschwinden und wenig Strom brauchen soll.
Nachteil: kein varioScharnier, Besteckkorb statt Schublade.

Bosch Serie 2 SPV2IKX10E
vollintegrierbar · 9 Maßgedecke · Klasse F · 78 kWh/100 · 48 dB
Für dich, wenn du selten spülst und ein schlichtes Einbaugerät hinter der Küchenfront suchst.
Nachteil: höchster Stromverbrauch und lautestes Gerät der Auswahl.

Siemens iQ300 SR43ES25ME
Unterbau · 10 Maßgedecke · Klasse B · 51 kWh/100 · 44 dB · Besteckschublade
Für dich, wenn unter der Arbeitsplatte eine 45-cm-Lücke ist, aber keine passende Küchenfront.
Nachteil: 57,3 cm tief – steht in einer 55-cm-Nische etwas vor; nicht frei stehend nutzbar.

Bosch Serie 2 SPS2HKW58E
freistehend · 84,5 × 45 × 60 cm · 10 Maßgedecke · Klasse E · 76 kWh/100 · 46 dB
Für dich, wenn der Spüler frei stehen soll und später vielleicht unter eine Arbeitsplatte wandert.
Nachteil: rund 50 % mehr Strom als die Siemens-Geräte; weiße Front, keine Küchenfront möglich.

Midea SF 3.45NW PRO
freistehend · 84,5 × 44,8 × 60 cm · 9 Maßgedecke · Klasse E · 70,5 kWh/100 · 47 dB
Für dich, wenn du einen schlichten Standspüler mit AquaStop und halber Beladung suchst.
Nachteil: nur 9 Gedecke; Höhe ohne Arbeitsplatte vom Hersteller nicht belegt.
In vielen kleinen Küchen bleibt neben der Spüle nur ein schmaler Unterschrank frei. Genau dafür gibt es Geschirrspüler mit 45 statt 60 cm Breite. Sie fassen 9 oder 10 Maßgedecke statt 12 bis 14. Bevor du Modelle vergleichst, lohnt eine Frage: Soll das Gerät hinter deiner Küchenfront verschwinden, mit eigener Front unter der Arbeitsplatte stehen oder ganz frei? Davon hängt ab, welche Bauart überhaupt infrage kommt.
So ist dieser Vergleich entstanden: Wir haben die Datenblätter von Siemens, Bosch und Midea (EU-Produktdatenblatt), die verlinkten Amazon-Angebote und die frei lesbaren Teile des Geschirrspüler-Tests der Stiftung Warentest abgeglichen. Die Geräte haben wir nicht selbst ausprobiert. Verbrauch und Lautstärke sind Herstellerangaben für das Eco-Programm, keine eigenen Messungen.
Einfach prüfen
Welcher 45-cm-Geschirrspüler passt an deinen Platz?
Wähle, wo das Gerät hin soll, und trag drei Maße ein. Nischenmaße, Gerätemaße und Verbrauch haben wir hinterlegt.
Die fünf Geschirrspüler im Vergleich
| Modell | Bauart | Gerät / Nische | Gedecke | Strom / Wasser | Lautstärke |
|---|---|---|---|---|---|
| Siemens iQ300 SR63EX25KE | vollintegrierbar | 81,5 × 44,8 × 55 cm; Nische 81,5–87,5 × 45–45,8 × 55 cm¹ | 10 | B · 51 kWh · 8,7 l | 44 dB |
| Bosch Serie 2 SPV2IKX10E | vollintegrierbar | 81,5 × 44,8 × 55 cm; Nische 81,5–87,5 × 45–45,8 × 55 cm² | 9 | F · 78 kWh · 9,5 l | 48 dB |
| Siemens iQ300 SR43ES25ME | Unterbau, Edelstahl | 81,5 × 44,8 × 57,3 cm; Nische 81,5–87,5 × 45–45,8 × 55 cm¹ | 10 | B · 51 kWh · 8,7 l | 44 dB |
| Bosch Serie 2 SPS2HKW58E | freistehend, unterbaufähig | 84,5 × 45 × 60 cm; ohne Platte 81,5 cm hoch³ | 10 | E · 76 kWh · 8,9 l | 46 dB |
| Midea SF 3.45NW PRO | freistehend | 84,5 × 44,8 × 60 cm⁴ | 9 | E · 70,5 kWh · 9,0 l | 47 dB |
Strom in kWh pro 100 Spülgänge, Wasser pro Spülgang. ¹ Siemens-Produktseiten. ² Bosch-Produktseite. ³ Bosch-Datenblatt (abnehmbare Arbeitsplatte 30 mm) und Bosch-Produktseite; 81,5 cm daraus berechnet. ⁴ EU-Produktdatenblatt von Midea.
Unsere Einordnung: Wenn du eine Einbaunische mit Küchenfront hast, ist der Siemens SR63EX25KE die sparsamere und leisere Wahl. Der Bosch SPV2IKX10E passt in dieselbe Nische, verbraucht aber rund 50 % mehr Strom – das lohnt sich eher, wenn du nur ein- bis zweimal pro Woche spülst. Ohne Küchenfront ist der Siemens SR43ES25ME die saubere Lösung unter der Arbeitsplatte. Frei stehend fasst der Bosch SPS2HKW58E ein Gedeck mehr als der Midea und lässt sich nachweislich unterbauen. Die Reihenfolge ist keine Testnote.
Jeder Geschirrspüler im Detail
Vollintegriert, sparsam
Siemens iQ300 SR63EX25KE · vollintegrierbar
Siemens nennt für den SR63EX25KE Gerätemaße von 81,5 × 44,8 × 55 cm und eine Nische von 81,5 bis 87,5 cm Höhe, 45 bis 45,8 cm Breite und 55 cm Tiefe. Im Eco-Programm braucht er laut Datenblatt 51 kWh pro 100 Spülgänge und 8,7 Liter Wasser, das Programm dauert 3:55 Stunden. Die Geräuschangabe liegt bei 44 dB(A). Laut Angebot öffnet sich die Tür nach Spülende automatisch, damit das Geschirr besser trocknet.
Gut geeignet für: dich, wenn in deiner Küchenzeile eine 45-cm-Nische vorgesehen ist, der Spüler hinter einer Möbelfront verschwinden soll und er drei- bis siebenmal pro Woche läuft.
Nachteil: Siemens gibt ausdrücklich kein varioScharnier an. Bei sehr hohen Fronten oder niedrigem Sockel solltest du vorher in die Einbauanleitung schauen. Das Besteck kommt in einen Korb, nicht in eine Schublade. Und das Eco-Programm braucht fast vier Stunden – für sparsamen Betrieb normal, aber lang.
Belege: Siemens-Produktseite, verlinktes Amazon-Angebot. Keine eigene Prüfung.
Vollintegriert, einfach
Bosch Serie 2 SPV2IKX10E · vollintegrierbar
Bosch nennt für den SPV2IKX10E dieselben Einbaumaße wie Siemens: Gerät 81,5 × 44,8 × 55 cm, Nische 81,5 bis 87,5 cm hoch, 45 bis 45,8 cm breit und 55 cm tief. Er fasst 9 Maßgedecke und hat AquaStop. Im Eco-Programm braucht er laut Datenblatt 78 kWh pro 100 Spülgänge und 9,5 Liter Wasser bei 3:35 Stunden Laufzeit; die Geräuschangabe liegt bei 48 dB(A).
Gut geeignet für: dich, wenn du ein schlichtes Einbaugerät hinter der Küchenfront möchtest und eher selten spülst – etwa im Ein-Personen-Haushalt oder in einer Zweitküche.
Nachteil: Energieklasse F und 78 kWh sind der höchste Verbrauch in diesem Vergleich. Bei vier Spülgängen pro Woche und 35 Cent pro kWh sind das etwa 20 Euro mehr im Jahr als beim Siemens SR63EX25KE. Mit 48 dB ist er auch das lauteste Gerät hier – in einer offenen Wohnküche hörst du das eher.
Belege: Bosch-Produktseite, verlinktes Amazon-Angebot. Keine eigene Prüfung.
Unterbau mit Edelstahlfront
Siemens iQ300 SR43ES25ME · Unterbau
Der SR43ES25ME hat eine eigene Edelstahlfront und gehört unter eine Arbeitsplatte. Siemens nennt 81,5 × 44,8 × 57,3 cm und dieselbe Nische wie beim vollintegrierbaren Modell: 81,5 bis 87,5 cm hoch, 45 bis 45,8 cm breit, 55 cm tief. Verbrauch und Lautstärke entsprechen dem SR63EX25KE (51 kWh, 8,7 l, 44 dB). Dazu kommen eine Besteckschublade oben, ein dreistufig höhenverstellbarer Oberkorb und eine Tür, die zum Trocknen automatisch aufgeht.
Gut geeignet für: dich, wenn neben der Spüle eine 45-cm-Lücke unter der Arbeitsplatte frei ist, du aber keine passende Küchenfront hast oder bekommst – etwa in einer älteren Mietküche.
Nachteil: Mit 57,3 cm Tiefe steht die Front in einer 55-cm-Nische gut 2 cm vor. Das Gerät hat keine eigene Abdeckplatte und taugt deshalb nicht als freistehender Spüler. Die Edelstahlfront fällt in einer Holz- oder Farbküche optisch auf.
Belege: Siemens-Produktseite, verlinktes Amazon-Angebot. Keine eigene Prüfung.
Freistehend, unterbaufähig
Bosch Serie 2 SPS2HKW58E · freistehend
Bosch nennt 84,5 × 45 × 60 cm. Laut Datenblatt ist die Abdeckplatte 30 mm dick und abnehmbar, das Gerät darf auch unter eine Arbeitsplatte; ohne Platte ist es rechnerisch 81,5 cm hoch. Die Füße lassen sich um bis zu 20 mm verstellen. Im Eco-Programm braucht er 76 kWh pro 100 Spülgänge und 8,9 Liter Wasser bei 3:40 Stunden, die Geräuschangabe liegt bei 46 dB(A). Mit Home Connect lässt er sich per App steuern; laut Datenblatt kann man darüber auch für bis zu 30 Minuten leiser spülen.
Gut geeignet für: dich, wenn der Spüler zunächst frei stehen soll – etwa neben dem Kühlschrank in einer Mietwohnung – und du dir offenhalten willst, ihn später unter eine Arbeitsplatte zu stellen.
Nachteil: 76 kWh sind rund 50 % mehr als bei den Siemens-Geräten der Klasse B. Die weiße Front lässt sich nicht mit einer Küchenfront verkleiden. Mit 60 cm Tiefe inklusive Tür passt er nicht in jede flache Nische, und bei geöffneter Tür braucht er laut Datenblatt 115,5 cm Platz nach vorn.
Belege: Bosch-Datenblatt, Bosch-Produktseite (Maße), verlinktes Amazon-Angebot. Keine eigene Prüfung.
Freistehend, halbe Beladung
Midea SF 3.45NW PRO · freistehend
Laut EU-Produktdatenblatt misst der Midea 84,5 × 44,8 × 60 cm, fasst 9 Maßgedecke und braucht im Eco-Programm 0,705 kWh und 9 Liter pro Spülgang (also 70,5 kWh pro 100), bei 3:55 Stunden Laufzeit und 47 dB(A). Midea nennt außerdem 6 Programme, ein Express-Programm, halbe Beladung, Startzeitvorwahl und AquaStop.
Gut geeignet für: dich, wenn du einen einfachen freistehenden Spüler für einen kleinen Haushalt suchst und mit der halben Beladung auch mal nur wenig Geschirr spülen willst.
Nachteil: Mit 9 Gedecken fasst er eines weniger als der Bosch. Im Angebot steht „unterbaufähig“, eine Höhe ohne Abdeckplatte haben wir in Mideas Unterlagen aber nicht gefunden – bei einer Nische unter der Arbeitsplatte vorher die Anleitung prüfen. Die Herstellerseite ist bei einigen Angaben lückenhaft; verlässlich ist das EU-Datenblatt.
Belege: EU-Produktdatenblatt von Midea, Midea-Produktseite, verlinktes Amazon-Angebot. Keine eigene Prüfung.
Diese Punkte solltest du vor dem Kauf prüfen
| Prüfpunkt | Dein Abgleich |
|---|---|
| Bauart | Küchenfront vorhanden → vollintegrierbar. Nische ohne Front → Unterbau. Kein Einbauplatz → freistehend. |
| Breite | Einbaugeräte brauchen 45 bis 45,8 cm Nische. Schmaler geht nicht, breiter lässt einen Spalt. |
| Höhe | Bis zur Unterkante der Arbeitsplatte messen; Einbaugeräte dieser Auswahl brauchen 81,5 bis 87,5 cm. |
| Tiefe | Einbau mindestens 55 cm; freistehende Geräte sind 60 cm tief. Rohre und Leisten an der Rückwand mitdenken. |
| Anschlüsse | Wasserhahn mit Gewinde und Abfluss in Reichweite der Schläuche; Bosch nennt beim SPS2HKW58E 165 cm Zulauf- und 205 cm Ablaufschlauch. |
| Tür | Die Tür klappt nach vorn. Davor braucht es Platz zum Einräumen – auch gegenüber in einer schmalen Küchenzeile. |
| Angebot | Modellnummer genau abgleichen; ähnliche Nummern können andere Bauart, Farbe oder Ausstattung bedeuten. |
Fünf typische Fehlkäufe – und wie du sie vermeidest
- Vollintegrierbar ohne Küchenfront kaufen. Ohne Möbelfront fehlt die Tür-Außenseite, das Gerät sieht unfertig aus. Ohne Front ist ein Unterbaugerät die richtige Wahl.
- Nur die Breite messen. Die Höhe bis zur Unterkante der Arbeitsplatte entscheidet genauso; unter 81,5 cm passt keines der Einbaugeräte hier.
- Die Tiefe des Standgeräts vergessen. Freistehende Geräte sind 60 cm tief. In einer flachen Nische stehen sie vor oder passen gar nicht.
- Nach Preis statt Verbrauch entscheiden. Zwischen Klasse B und F liegen bei vier Spülgängen pro Woche rund 20 Euro Strom im Jahr – über zehn Jahre spürbar.
- Einen 45-cm-Spüler für einen großen Haushalt nehmen. 9 oder 10 Gedecke reichen für ein bis drei Personen. Mit Töpfen und Blechen läuft er sonst sehr oft.
Vollintegriert, Unterbau oder freistehend: Was ist der Unterschied?
Vollintegrierbar heißt: Das Gerät kommt ohne sichtbare Tür. Du schraubst deine Küchenfront an, die Bedienblende sitzt oben in der Türkante. Von außen sieht die Küchenzeile durchgehend aus. Siemens und Bosch nennen für ihre 45-cm-Einbaugeräte eine Nische von 81,5 bis 87,5 cm Höhe, 45 bis 45,8 cm Breite und 55 cm Tiefe.
Unterbau heißt: Das Gerät hat eine eigene Front, meist Edelstahl oder Weiß, aber keine Abdeckplatte. Es steht in derselben Nische unter der Arbeitsplatte. Freistehend heißt: Das Gerät hat eine eigene Abdeckplatte und kann an jeder Stelle mit Wasser, Abfluss und Steckdose stehen. Manche freistehenden Geräte sind unterbaufähig – dann lässt sich die Platte abnehmen.
45 oder 60 cm: Lohnt sich der schmale Geschirrspüler?
Ein 45-cm-Gerät fasst weniger und ist laut Stiftung Warentest nicht die bessere Wahl, wenn Platz für 60 cm da ist: In ihrem Test vom März 2026 erzielen die 60 cm breiten Einbaugeräte insgesamt bessere Noten als die schmalen. In vielen kleinen Küchen stellt sich die Frage aber gar nicht – neben der Spüle ist eben nur ein 45er-Schrank frei.
Wenn du die Wahl hast: 60 cm für drei und mehr Personen oder häufiges Kochen mit großen Töpfen. 45 cm, wenn jeder Zentimeter Unterschrank zählt und du allein oder zu zweit lebst. Wenn nicht einmal 45 cm frei sind, bleibt ein Tischgeschirrspüler mit Wassertank.
Gibt es einen Testsieger bei 45-cm-Geschirrspülern?
In diesem Artikel gibt es keinen selbst ermittelten Testsieger. Die Reihenfolge ordnet nach Einbauart. Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Test 19 Geschirrspüler in 60 und 45 cm Breite geprüft; die Einzelnoten stehen in der kostenpflichtigen Tabelle. Wir nennen hier nur, was frei lesbar ist, und stützen uns sonst auf die Datenblätter.
Häufige Fragen vor dem Kauf
Wie groß muss die Nische für einen 45-cm-Geschirrspüler sein?
Bei den Einbaugeräten dieser Auswahl nennen Siemens und Bosch eine Nischenbreite von 45 bis 45,8 cm, eine Nischenhöhe von 81,5 bis 87,5 cm und eine Nischentiefe von 55 cm. Die Geräte selbst sind 44,8 cm breit. Miss die Nische an der engsten Stelle, auch unter der Arbeitsplatte.
Was ist der Unterschied zwischen vollintegriert, Unterbau und freistehend?
Ein vollintegrierbarer Geschirrspüler bekommt deine Küchenfront vorgesetzt und ist von außen nicht zu sehen; die Bedienung sitzt oben in der Tür. Ein Unterbaugerät hat eine eigene Front, meist Edelstahl, und steht unter der Arbeitsplatte. Ein freistehendes Gerät hat eine eigene Abdeckplatte und kann überall stehen, wo Wasser und Abfluss erreichbar sind.
Wie viele Maßgedecke passen in einen 45-cm-Geschirrspüler?
In dieser Auswahl 9 oder 10 Maßgedecke. Ein Maßgedeck ist eine genormte Menge Geschirr für eine Person. Für ein bis drei Personen reicht das meist, große Pfannen und Bleche passen aber schlechter hinein als in ein 60-cm-Gerät.
Kann ich einen freistehenden Geschirrspüler unter die Arbeitsplatte stellen?
Nur, wenn der Hersteller ihn als unterbaufähig angibt. Beim Bosch SPS2HKW58E lässt sich die 3 cm dicke Abdeckplatte abnehmen; dann ist er laut Datenblatt 81,5 cm hoch und passt unter eine übliche Arbeitsplatte. Beim Midea SF 3.45NW PRO steht „unterbaufähig“ im Angebot, eine Höhe ohne Platte haben wir beim Hersteller nicht gefunden.
Wie viel Strom verbraucht ein 45-cm-Geschirrspüler?
Im Eco-Programm laut EU-Datenblatt zwischen 51 kWh (Siemens iQ300, Klasse B) und 78 kWh (Bosch SPV2IKX10E, Klasse F) pro 100 Spülgängen. Bei vier Spülgängen pro Woche sind das etwa 106 bis 162 kWh im Jahr. Bei 35 Cent pro kWh liegt der Unterschied bei rund 20 Euro im Jahr.
Ist ein 45-cm-Geschirrspüler schlechter als ein 60-cm-Gerät?
Er fasst weniger und ist pro Gedeck oft nicht sparsamer. Die Stiftung Warentest schreibt in ihrem Test vom März 2026, dass die 60 cm breiten Einbaugeräte insgesamt bessere Noten erzielen als die schmalen 45-cm-Geräte. Wenn nur 45 cm frei sind, ist ein schmales Gerät trotzdem meist praktischer als Spülen von Hand.
Was ist ein varioScharnier und brauche ich es?
Ein varioScharnier bei Siemens und Bosch erlaubt höhere Möbelfronten oder einen niedrigen Sockel, ohne dass Front und Sockel beim Öffnen aneinanderstoßen. Bei normalen Küchenfronten ist es nicht nötig. Der Siemens SR63EX25KE hat laut Hersteller kein varioScharnier; bei ungewöhnlich hohen Fronten vorher die Einbauanleitung prüfen.
Wie laut ist ein schmaler Geschirrspüler?
Die fünf Geräte liegen laut Datenblatt zwischen 44 und 48 dB(A) im Eco-Programm. 44 dB sind eher leise, 48 dB hört man in einer offenen Wohnküche deutlicher. Wenn die Küche zum Wohnraum offen ist, lohnt der Blick auf die Geräuschklasse auf dem Energielabel.
Gibt es einen Testsieger bei 45-cm-Geschirrspülern?
Auf dieser Seite nicht. Wir haben die Geräte nicht selbst getestet und vergeben keine Noten. Die Reihenfolge ordnet nach Einbauart. Wer Testnoten sucht, findet sie in der kostenpflichtigen Tabelle der Stiftung Warentest.
